Bibel und Belletristik aus (und über) Israel
und was demnächst aus Israel an Übersetzungsliteratur zu erwarten ist
The Institute for the Translation of Hebrew Literature
oder
Modern Hebrew Literature (MHL)

1. Nach Erscheinungswoche geordnet
2. Nach Autor geordnet

1. Nach Erscheinungswoche geordnet
2008

Amos Oz: Verse auf Leben und Tod. Übersetzt aus dem Hebräischen von Miriam Pressler, 2008, 150 S., Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M.

Agnon, Samuel J., Der Verstoßene. Aus dem Hebräischen von Nahum N. Glatzer und Moritz Spitzer, [1938] 2008. 118 S., Bibliothek Suhrkamp 990

(Klappentext: Die Erzählung führt nach Schibbusch, in die galizische Heimat des Schriftstellers - und in die Zeit der Auseinandersetzung zwischen den Chassidim und ihren gesetzestreuen Widersachern, den Mitnagdim)

Leshem, Ron, Wenn es ein Paradies gibt. Aus dem Hebräischen von Markus Lemke, 2008, Rowohlt Verlag Berlin, 352 S., 19,90 €. ISBN 3871345881

Ashkenazy, Yiftach, Mein erster Krieg. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner,Luchterhand Literaturverlag, München 2008 (Mai), 176 S., 7,00 €, ISBN 3630621066.
[Buchinfo:Die sechs Erzählungen, die dieser Band versammelt, sind womöglich noch eindringlicher als Yiftach Ashkenazys erster Roman „Die Geschichte vom Tod meiner Stadt“. Menschen auf dem Sterbebett, böse alte Männer, geschundene Frauen, verunsicherte Soldaten – der junge israelische Autor erzählt vom Leben der Betrogenen und Versehrten auf eine schmerzhaft klare, nichts beschönigende Art, wie es nur ein Menschenfreund vermag – und erzählt damit zugleich die Geschichte und die Gegenwart des modernen Israel.]

Gavron, Assaf, Ein schönes Attentat. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner, Luchterhand Literaturverlag, 352 S., 19,95 €, ISBN 3630872654.

Englander, Nathan, Zur Linderung unerträglichen Verlangens. Neun Erzählungen über die komischen Seiten der menschlichen Tragödie. Aus dem Amerikan. von Martin Richter, Luchterhand Literaturverlag, München [1999] 2008, TB-Ausgabe

Nusseibeh, Sari, Es war einmal ein Land. Aus dem Engl. von Gabriele Gockel, München 2008, 526 S., Verlag Anatje Kunstmann

(Klappentext: "Es war einmal ein Land" - wie der Anfang eines Märchens klingt der Titel von Sari Nusseibehs Autobiografie, die sich wie ein unvollendeter Roman aus dem 19. Jahrhundert liest und gleichzeitig ein lebendiges Bild der heutigen palästinensischen Gesellschaft zeichnet. Man versteht nach dieser aufwühlenden Lebensgeschichte Nusseibehs, Rektor der Al-Quds-Universität in Jerusalem, dass man das Leben der "anderen" kennen muss, um den israelisch-palästinensischen Konflikt überhaupt lösen zu können.)

2. Nach Autor geordnet
2008

Agnon, Samuel J., Der Verstoßene. Aus dem Hebräischen von Nahum N. Glatzer und Moritz Spitzer, [1938] 2008. 118 S., Bibliothek Suhrkamp 990

Ashkenazy, Yiftach, Mein erster Krieg. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner,Luchterhand Literaturverlag, München 2008 (Mai), 176 S., 7,00 €, ISBN 363062106

Englander, Nathan, Zur Linderung unerträglichen Verlangens. Neun Erzählungen über die komischen Seiten der menschlichen Tragödie. Aus dem Amerikan. von Martin Richter, Luchterhand Literaturverlag, München [1999] 2008, TB-Ausgabe

Gavron, Assaf, Ein schönes Attentat. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner, Luchterhand Literaturverlag, 352 S., 19,95 €, ISBN 3630872654.

Leshem, Ron, Wenn es ein Paradies gibt. Aus dem Hebräischen von Markus Lemke, 2008, Rowohlt Verlag Berlin, 352 S., 19,90 €. ISBN 3871345881

Nusseibeh, Sari, Es war einmal ein Land
. Aus dem Engl. von Gabriele Gockel, München 2008, 526 S., Verlag Anatje Kunstmann

Oz, Amos, Verse auf Leben und Tod. Übersetzt aus dem Hebräischen von Miriam Pressler, 2008, 150 S., Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M.

2007
AMIR, Eli, Jasmin. Roman. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner, Originaltitel: Jasmine, Originalverlag: Am Oved Publishers, Tel Aviv 2005, Taschenbuch, ca. 480 Seiten, ISBN: 978-3-442-73850-2, Verlag: btb, 2009
[Die Geschichte einer Liebe, die nicht sein darf: Eli Amir, in seiner Heimat vielfacher Bestsellerautor, erzählt von Nuri, dem Berater der israelischen Regierung, und der palästinensischen Christin Jasmin, einer ebenso schönen wie intelligenten Frau. Nuri ist fasziniert von ihr, er weiß, dass er sie will. Aber sie betrachtet ihn mit Abscheu, sieht in ihm den Besatzer. Und doch kommen sie sich – gegen alle politischen Fronten – langsam näher.

Ashkenazy, Yiftach, Die Geschichte vom Tod meiner Stadt. Aus dem Hebräischen von Barbara Linner, Luchterhand Literaturverlag, München 2007, 178 S., 7,00 €, ISBN 128 Seiten, ISBN: 978-3-630-62105-0
[Buchinfo: Ein junger Mann schlendert durch seine Stadt und erinnert sich an seine Jugend, seine Freunde, an erste Liebe, Rebellion und Alkoholexzesse. Und er beobachtet all die verschiedenen Menschen, die ihm auf dieser Wanderung begegnen und wie er selbst auf der Suche nach Bedeutung sind, nach Gefühl und Gegenwärtigkeit. Immer wieder scheitern sie mit ihren Träumen, geben jedoch die Hoffnung nicht auf. Lakonisch und sparsam, mit einer tiefen Liebe zu und einer untergründigen Trauer um die Menschen schildert Yiftach Ashkenazy seine Stadt und erzählt damit zugleich die Geschichte und die Gegenwart des modernen Israel.]
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Oz, Amos, Eine Geschichte von Liebe und Finsternis. Aus dem Hebr. von Rut Achlama, Frankfurt 2004, suhrkamp Taschenbuch 2007

Zamir, Michal, Das Mädchenschiff. Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama, Marebuch-Verlag, 220 S., 22,00 €, ISBN 3866480650

Autoren:

Ashkenazy, Yiftach
wurde 1980 in Karmiel geboren, einer kleinen Stadt im Norden Israels, in der Nähe von Akko. Sein Wehrdienst in der israelischen Armee hat seine Sicht der Realität nachhaltig verändert. In der Sammlung Luchterhand erschien 2007 sein erster Roman "Die Geschichte vom Tod meiner Stadt". 2007 tourte Yiftach Ashkenazy mit fünf anderen internationalen jungen Literaten im Rahmen des Essay- Wettbewerbs von Young-Euro-Connect durch Deutschland.

Amir, Eli,1937 in Bagdad geboren, emigrierte 1950 nach Israel und zählt heute zu den bedeutendsten Schriftstellern Israels. Er war persönlicher Referent von Shimon Peres und anwesend bei den Friedensverhandlungen unter Golda Meir und Jitzchak Rabin. Bekannt geworden ist er 1998 mit seinem Bestseller "Der Taubenzüchter von Bagdad".

ÜbersetzerInnen

Barbara Linner, geb. 1955 in München, studierte Judaistik, Orientalistik und südosteuropäische Geschichte. Sie ist Übersetzerin von u. a. David Grossman, Batya Gur, Judith Katzir, Jehoschua Kenaz, Etgar Keret, Joshua Sobol.